Neu im Kiez I

Wer wo neu ist, der hat viel zu entdecken. Neue Wege, die sich erst einschleifen müssen, neue Gerüche, ein neues Gefühl in der neuen Umgebung. Alles auf Anfang, Aufbruch. Da prägen sich Dinge ein. Ich weiß noch, wo ich nach meinem Auszug von zu Hause meinen ersten Döner gegessen habe, als ich abends die Kisten in die Wohnung geschafft hatte und offen war, den neuen Stadtteil in Berlin zu entdecken. Sowas prägt sich ein. Die erste Post prägt sich ein.
Man stelle sich vor, man bekäme relativ am Anfang einen Brief, in der eine gut gemachte (!) hochwertige (!) Karte der Gemeinde drin ist, die einen willkommen heißt. Dazu – wenn er sich denn sehen lassen kann – einen Gemeindebrief und etwas Nützliches: Einen Kühlschrankmagneten mit der Telefonnummer von der Pfarrerin. Den schmeißen die Leute garantiert nicht weg (wenn er einigermaßen schick gestaltet ist). Ich denke, sie freuen sich und wissen: Da ist wer, an den ich mich wenden kann. Wahrscheinlich werden sie nie anrufen. Aber sie haben direkt ein gutes Gefühl, was die Gemeinde angeht. Und das für so wenig Geld. Lohnt sich.

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