Ostern. Im Stadtteil. Teil 1: Kreuzweg

Aldi Süd hat eine Broschüre herausgebracht, in der Ostern erklärt wird. Klar, auch mit Hasen und allem Pipapo. Aber eben auch mit den christlichen Hintergründen. Warum können wir als Gemeinde das eigentlich nicht so einfach in Worte packen? Warum müssen wir die Leute erst in die Kirche kriegen, um ihnen Ostern erklären zu können? Früher gab es für so etwas Kreuzwege oder sonstige Ikonographie. Vielleicht müsste man diese einfach mal auf Zeit wieder installieren? Einen Kreuzweg in der Öffentlichkeit. Je ein Bild und ein Satz, der Ostern erklärt.

Am einfachsten ginge das mit (gut gemachten!) Postern, die man verschiedene Ladenbesitzer für eine Woche aufzuhängen bittet. Da könnten auch nur kurze prägnante Sätze draufstehen.

Fenster 1: Noch einmal essen.
Fenster 2: Die Nacht kommt.
Fenster 3: Wer ist der Verräter?
Fenster 4: Herr, bin ich es?
Fenster 5: Seht, was für ein Mensch

Schick wären auch Sprühschablonen mit den Sätzen, die man dann mit diesem vorweihnachtlichen Schneespray auf die Scheiben aufbringen könnte.

Wäre doch was, wenn man die Leute einfach mal so darauf stößt, was für Christen der höchste Feiertag bedeutet. Weihnachten kann das jeder. Aber Ostern?

 

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Guerilla-Kreuzweg-Verzierung in Köln Kalk. Können wir sowas nicht auch?
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