Einkaufen für Gefährdete

Die Idee ist nicht von uns, sie ist inzwischen weit verbreitet – aber sie ist gut.

Menschen kaufen für jene ein, die gefährdet sind und sich nicht raustrauen.
Koordiniert wird das ganze folgendermaßen:

  1. Prepaidkarte kaufen und in ein altes Handy stecken.
  2. Mailbox besprechen mit Bitte um Name und Nummer.
  3. Zettel drucken, auf denen die Nummer steht.
  4. Whatsapp-Gruppe gründen, die die Helfenden koordiniert.
  5. Warten, dass sich Menschen melden.
  6. Hingehen, Geld und Einkaufszettel in Empfang nehmen, einkaufen, Einkäufe, Rückgeld und Kassenbons bringen (bis zur Wohnungstür – bitte die Wohnung nicht betreten).

Momentan habe ich das Gefühl, dass sich mehr Helfende als Bedürftige melden. Aber schon das ist ein Dienst, weil die Menschen das Gefühl kriegen, etwas zu tun – und das ist die Schwierigkeit in dieser Zeit. Denn viele stehen der Lage recht hilflos gegenüber. Sie sitzen mit ihren Kindern daheim, sie wollen gerne aktiv werden und wissen einfach nicht wie.

Für sie ist es wichtig, zu wissen, dass sie sich einbringen können, wenn das notwendig wird.

Und die Bedürftigen, die sich melden, sind natürlich glücklich.

Ein paar Sicherheitsregeln gilt es zu befolgen: So wenig Kontakt wie möglich, nicht in die Wohnung gehen, genau abrechnen … aber hey, wir sind ja alle groß.

In unserer Gemeinde in Mülheim funktioniert es gut.

Also bitte: nachmachen.

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